Horst-Dieter Keitel – HDK
Berliner Maler, Porträtist, Karikaturist und Schreiber: Horst-Dieter Keitel, vielen als HDK bekannt, verbindet exakten Pinselstrich mit Humor, Haltung und einem wachen Blick auf Menschen, Politik und Alltag.
1950 in West-Berlin geboren, begann Horst-Dieter Keitel seinen künstlerischen Weg als Pflastermaler auf Reisen durch Europa. Nach seiner Rückkehr nach Berlin wurde er in Zeichnung, Malerei und Grafik ausgebildet. Seit 1974 arbeitet er freiberuflich als Maler, Porträtist, Karikaturist und Autor.
Profil- und Galerielinks:
Telefon: 030 33979879 | E-Mail: atelierkeitel@t-online.de
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E-Mail: atelierkeitel@t-online.de
1950 in West-Berlin geboren, begann Horst-Dieter Keitel seinen künstlerischen Weg als Pflastermaler auf Reisen durch Europa. Nach seiner Rückkehr nach Berlin wurde er in Zeichnung, Malerei und Grafik ausgebildet. Seit 1974 arbeitet er freiberuflich als Maler, Porträtist, Karikaturist und Autor.
Stationen eines bewegten Künstlerlebens
Bis 1974: Plakat- und Dekorationsmaler, Gebrauchsgrafiker und reisender Schauwerber
Seit 1974: Freiberuflicher Künstler
1974–1978: Glasmalerei, Kirchenfenster, Heraldik etc. (Atelier W. Perbandt)
1975: Berufsverband Bildender Künstler (BBK), Kreuzberger Künstlerkreis
1979–1994: Veröffentlichungen „Keitels spitze Feder“ und „Köpfe der Woche“
1985: Vario-Glasleuchten-Kollektion
1985: „Berlin von oben“, erste und bislang einzige Kunstausstellung auf dem Funkturm
1985: Redaktionsleitung „Kunst in Charlottenburg“
1985: Porträtaktionen u. a. in Moskau, Eriwan, Kiew, auf der Frankfurter Messe und der CeBIT Hannover
1988–1990: Herausgeber „ARTikel“ – Berliner Künstlerzeitung
1995–2017: Kiezreporter der Berliner Woche
Seit 1973: Diverse Ausstellungen und Beteiligungen
Malerei: Porträt, Bildzyklen & Lolita
Keitels Malerei ist figürlich, pointiert und nie glattgebügelt. Seine Arbeiten reichen von Porträts und historischen Köpfen bis zu farbstarken Bildzyklen. Besonders bekannt sind die Lolita-Katzenbilder: schwarze Silhouetten auf gelbem Grund, reduziert, witzig und sofort wiedererkennbar.
Portraits
Charakterköpfe, Persönlichkeiten und Alltagsfiguren mit sicherer Linie, genauer Beobachtung und sichtbarer Handschrift.
Bildzyklen
Bildzyklen wie „Große Deutsche“ zeigen Keitels Blick auf Geschichte, Öffentlichkeit und die Ambivalenz bekannter Figuren.
Leinwandstar Lolita
Katzenfreunde haben in der Regel ihre helle Freude an der pechschwarzen Lolita. Mittlerweile unüberschaubare Male hat HDK seine unvergessene Muse in den vergangenen rund drei Jahrzehnten porträtiert und damit der durch unzählige Ausstellungen weit über die Stadt- und Landgrenzen hinaus berühmten Katze ein vielfaches Denkmal gesetzt. „Keitel muss in seinem früheren Leben ein Kater gewesen sein“, mutmaßte schon vor Jahren der Psychologe und Kunsthistoriker Dr. Karl-Heinz Tiggelers. „Jedem, der diese Bilder auf sich wirken lässt, leuchtet unmittelbar ein, dass diese schwarze Schönheit nichts mit den üblichen `Miezekatze-Bildern´ gemein hat. Durch die stark reduzierte Form und die auf Schwarz und Gelb begrenzte Palette erzielt der Künstler eine besonders einprägsame Wirkung des unterschiedlichen Ausdrucksverhaltens, der Posen und Bewegungen seines Modells“, so Tiggelers. Oder, wie Keitel es beschreibt: Ironisch-witzige Episoden aus dem Leben einer ganz normal außergewöhnlichen Hauskatz.
Die Großen Deutschen
Keitel schuf zahlreiche von kräftigen Farben und exaktem Pinselstrich geprägte Werke, die Provokation mit Humor verbinden. Seine Bilder zeigen oft historische Persönlichkeiten, politische Figuren oder Alltagsprotagonisten in einer Mischung aus Realismus und satirischer Überzeichnung.
In den späten 1970er Jahren wurde er mit dem Gemäldezyklus „Große Deutsche“ bundesweit bis international bekannt. Der Skandal war perfekt, als eine Ausstellung im Rathaus Schöneberg (seinerzeit Sitz von West-Berliner Senat und Abgeordnetenhaus) kurz vor Vernissage wegen missfallender Bildinhalte abgesagt wurde. Daraufhin wurde die Serie erst richtig populär und in einer zweijährigen Dauerausstellung im Theater des Kabaretts „Die Stachelschweine“ im Europa-Center und später vom Berliner Panoptikum am Kurfürstendamm sowie mehreren Galerien präsentiert.
Ausgewählte Arbeiten von HDK
Karikaturen & spitze Feder
Die Kunst der treffenden Übertreibung
Eine gute Karikatur zeigt mehr als nur das Offensichtliche – sie bringt den Kern einer Person oder einer Situation mit Augenzwinkern auf den Punkt.
Die Zeichnungen und Cartoons von Horst-Dieter Keitel zeichnen sich durch einen präzisen Strich und augenzwinkernden Humor aus. Ob politische Satire, humorvolle Charakterstudien oder Alltagsszenen: Hier trifft künstlerisches Können auf feine Beobachtungsgabe.
Entdecken Sie ausgewählte Arbeiten, die zum Schmunzeln, Nachdenken und Wiedererkennen einladen.
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